Die Arbeit begann zunächst in Notunterkünften in Turnhallen. Im November 2022 wurde auf dem Gelände des AFZ (Haus 2) eine Erstaufnahmeeinrichtung eingerichtet, die seit November 2024 als dauerhafte Flüchtlingsunterkunft betrieben wird.
Seit Beginn konnten rund 2.000 Menschen aus der Ukraine beim Ankommen in Deutschland begleitet werden.
Die Unterkunft bietet Platz für bis zu 70 Personen. Die Unterbringung erfolgt in Gemeinschaftszimmern mit variabler Belegung. Zur Ausstattung gehören Gemeinschaftssanitärbereiche, ein Aufenthaltsraum mit Essbereich sowie ein kindgerechter Außenbereich.
Die Betreuung wird täglich von 6:00 bis 18:00 Uhr durch Fachpersonal sichergestellt. Außerhalb dieser Zeiten übernimmt ein Sicherheitsdienst die Aufsicht.
Umfassende Betreuung und Unterstützung
Die durchschnittliche Verweildauer beträgt etwa sechs bis zwölf Wochen, bis eine Anschlussunterbringung durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erfolgt.
In dieser Zeit erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner umfassende Unterstützung, insbesondere bei:
Ziel ist es, eine stabile rechtliche und finanzielle Grundlage für ein eigenständiges Leben zu schaffen.
Integration und Orientierung im Alltag
Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Unterstützung bei der Orientierung im neuen Lebensumfeld.
Dazu gehören:
Die Angebote sind darauf ausgerichtet, Sicherheit zu vermitteln, Selbstständigkeit zu fördern und die Integration nachhaltig zu unterstützen.