Über Uns

Wegweiser für die Zukunft

Das Ausbildungsförderungszentrum Friedland e.V. (AFZ) wurde 1991 mit einer klaren Mission gegründet:

Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu stärken und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Als eine der ersten Einrichtungen in freier Trägerschaft nach der Wiedervereinigung steht unsere Geschichte für langjähriges Engagement und Verlässlichkeit.

Gegründet in einer Zeit des Wandels entstand das AFZ aus der Überzeugung, dass Bildung, soziale Teilhabe und Unterstützung zentrale Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben sind.
Was mit kleinen Projekten begann, wurde von engagierten Menschen getragen, die Verantwortung übernommen und anderen in ihrer Region zur Seite gestanden haben.

Heute ist das AFZ als Komplexträger und in vielfältigen Handlungsfeldern aktiv. Wir begleiten Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und in oft schwierigen Lebenssituationen. Wir schaffen Zugänge zu Bildung und Arbeit, fördern Teilhabe und stärken das Miteinander vor Ort.

Unsere Arbeit wird durch ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 und die AZAV-Zertifizierung für Bildungsdienstleistungen unterstützt. So gewährleisten wir, dass unsere Projekte höchsten Standards entsprechen und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Dabei arbeiten wir eng mit der Stadt Friedland sowie mit vielen Einrichtungen und Partnern in der Region zusammen. So entsteht Unterstützung, die nah an den Menschen ist, im Alltag ankommt und konkret hilft.

Meilensteine unserer Arbeit

Der am 15.03.1991 gegründete Verein startet als Träger für Ausbildung, Fortbildung und Qualifizierung. In den frühen Jahren wird die Grundlage für eine verlässliche Ausbildungsstruktur gelegt. Dazu gehören eine wachsende Ausbildungsbreite, sozialpädagogische Begleitung und erste Maßnahmen im Justizvollzug. Ab 1995 und 1996 kommen wichtige Schritte in Standorterweiterungen und Qualitätsentwicklung hinzu, die die spätere Ausweitung der Arbeit möglich machen.
Das AFZ bleibt im Schwerpunkt Bildungs- und Arbeitsmarktträger. Gleichzeitig entsteht eine zweite stabile Säule mit Angeboten der Jugendsozialarbeit, Wohnformen und sozial orientierten Unterstützungsformaten. Die regionale Verankerung nimmt zu, auch durch Kooperationen und Mitarbeit in Gremien und Netzwerken.
Diese Jahre bringen einen deutlichen Bruch durch veränderte Rahmenbedingungen und Vergabepraxen. Zentrale Auftragslinien fallen weg, andere werden unsicherer. Das AFZ stabilisiert den Betrieb über tragfähige Projektkonzepte, qualitätsgesicherte Kernmaßnahmen in Ausbildung und Qualifizierung sowie verlässliche sozialpädagogische Begleitung.
Nach dem Einschnitt entstehen neue Stabilitätslinien. Berufsorientierung und Module zur Integration werden ausgebaut und stärker verzahnt. Im Jahr 2007 wird die Zusammenarbeit an Schnittstellen gezielt strukturiert, besonders zwischen Schule, Wirtschaft und Jugendhilfe.
In dieser Phase wird Übergangsmanagement von Schule in Beruf systematisch ausgebaut. Integrationsarbeit und Fallbegleitung werden stärker als verlässliche Arbeitsweise etabliert. Parallel wird Qualitätsmanagement über regelmäßige Prüfungen und Zertifizierungsroutinen abgesichert. Auch die Öffentlichkeitsarbeit wächst und das AFZ tritt stärker als regional vernetzter Akteur auf.
Das Profil als Gestalter von Übergängen zwischen Schule und Beruf wird klarer, inklusive Fallbegleitung und individueller Unterstützung. Gleichzeitig gewinnen sozialräumliche Angebote an Gewicht, zum Beispiel Familienformate, Verkehrserziehung und Veranstaltungen. Organisatorisch wird die Umsetzung stärker über ISO 9001 und AZAV abgesichert.
Die Arbeit wird zunehmend über mehrjährige Projektlinien gesteuert und professionalisiert. Angebote im Umfeld von SGB II und Familiencoaching verstetigen sich. Ab 2017 werden Themen rund um Flucht, Migration und Jugendhilfe sichtbarer. 2018 werden neue Anschlusslinien vorbereitet, damit Übergänge zwischen Projektphasen und Förderlogiken stabil bleiben.
Das AFZ stabilisiert zentrale Arbeitsfelder wie Coaching, Familienarbeit und arbeitsmarktbezogene Angebote. Qualitätsstandards werden weitergeführt und Angebotsbereiche wie Betreuung und Teilhabe werden ausgebaut. Ab 2020 wird die Pandemie zum Belastungstest. Gleichzeitig entstehen neue digitale und methodische Arbeitsweisen und es öffnen sich neue Förderlinien auf Bundesebene.
Ab 2022 übernimmt das AFZ in kurzer Zeit weitere Aufgaben in der Region. Unterbringung und Unterstützung im Kontext der Ukraine Flucht, Migrationsbegleitung und der Aufbau der Tafel laufen parallel. Ab 2025 werden diese Bereiche stabilisiert und weiterentwickelt, auch durch verlässliche Abläufe, Ehrenamtsarbeit, Infrastruktur und Begegnungsformate.
Das AFZ entwickelt sich weiter – vom Projektträger hin zu einem tragfähigen Bestandteil der sozialen Infrastruktur in der Region.
Ziel ist es, Angebote zu verstetigen, systematisch zu verzahnen und lebensweltorientierte Strukturen aufzubauen, die Menschen konkret unterstützen, ihre Handlungsfähigkeit stärken und ihre Teilhabechancen nachhaltig verbessern.

Stark in Zeiten des Wandels

Das AFZ hat über drei Jahrzehnte bewiesen, dass es auch in Krisenzeiten Resilienz und Anpassungsfähigkeit zeigt. Ob gesellschaftliche Umbrüche, wirtschaftliche Herausforderungen oder die Arbeit mit benachteiligten Gruppen – wir bleiben ein verlässlicher Partner für Menschen, die Unterstützung und Orientierung suchen.

Unsere Geschichte ist nicht nur unsere Vergangenheit – sie ist der Antrieb für unsere Zukunft. Machen Sie mit und werden Sie Teil davon!